am HIGW?
Aus- und Weiterbildung am HIGW
Die Weiterbildung am HIGW basiert auf Konzepten und Methoden der Gestalttherapie und ist phänomenologisch begründet. Der Gestalt-
ansatz vermittelt eine philosophische Grundhaltung, die sich an einem kritisch-humanistischen und ganzheitlichen Bild des Menschen unter Einbeziehung seines sozialen und ökologischen Umfeldes orientiert. Gestaltkonzepte haben in den letzten 35 Jahren nicht nur in psychotherapeutischen Zusammenhängen Anwendung gefunden, sondern auch in vielen anderen Bereichen. Besonders bei der Begleitung und Initiierung von persönlichen und strukturellen Veränderungsprozessen, wie z.B. in der Gestaltpädagogik, Gestaltberatung, Supervision, Organisationsberatung. Entwicklung der Gestalttherapie Gestalttherapie hat sich in den letzten 30 Jahren über alle Kontinente ausgedehnt und wurde theoretisch weiterentwickelt und die Effizienz in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen beforscht. Dabei wird der aktuelle Stand der Erkenntnistheorie, Bindungsforschung, der Wahrnehmungsforschung, Ergebnisse der Hirnbiologie und der modernen Säuglingsforschung und systemischer Ansätze einbezogen.
In der Forschung wurde eine hohe Wirksamkeit der Gestalttherapie nachgewiesen, die sich auch im Vergleich mit anderen therapeutischen Verfahren wie Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, Gesprächstherapie und systemischer Therapie zeigt. Neben der klassischen Gestalttherapie und den o.a. Weiterentwicklungen der Gestalttherapie von Fritz und Laura Perls und Paul Goodmann wurde am HIGW der gestalttherapeutische Ansatz von Zinker und Nevis vom Cleveland Institut, USA aufgegriffen und Elemente der Neuen Phänomenologie (Hermann Schmitz) und der Integrativen Therapie (Hilarion Petzold) einbezogen.