Neue Phänomenologie – Einführung

Das Seminar richtet sich an Personen mit einer gestalttherapeutisch/ humanistisch orientierten Ausbildung in Psychotherapie. Zentrale Begriffe wie Wahrnehmung, Subjekt, Bewusstsein, Gefühle, Kontakt, Körper, Übertragung, Gegenübertragung, Regression, u.s.w. bekommen durch die Neuformulierung der Phänomenologie von Hermann Schmitz eine neue Bedeutung. Sie führen zu neuen Sichtweisen und einem erweiterten Handlungsrepertoire.

Die Weiterbildung verbindet eine theoretische Einführung und Fundierung mit Erfahrungslernen und praktischem Üben. Sie ist eine Weiterbildung für praxiserfahrene Berater und Psychotherapeuten.

Einführung in die Neue Phänomenologie

Jedes menschliche Handeln ist leibliches Handeln und damit auch soziales Handeln. Aus dem Zusammenspiel sozialer Handlungen und leiblichen Regungen entwicklen sich soziale Ordnungen, Systeme und Regeln.

  • Leiborientierte Phänomenologie statt Bewusstseinsorientierte Phänomenologie
  • Leiborientierter Antrieb statt trieborientierte Dynamik
  • Unterscheidung von Leib und Körper und ihre Auswirkung auf das therapeutische Handeln
  • Leibliche Dynamik, Reizempfänglichkeit und Zuwendbarkeit, Wahrnehmung ist leiblich bestimmt
  • Bedeutung von epikritischen und protopathischen Erfahrungen, Synästhesien, Gestaltverläufen
  • Einleibung als Kontakt, einseitige und solidarische Einleibung
  • Leibliche Bindungsformen als Konstitution und ihr Einfluss auf die persönliche Flexibilität

Preis
40 EUR/Seminar inkl. Raumkosten, 30 EUR für HIGW-Absolventen

Ort
HIGW, Holzhäuser 2, 21079 Hamburg

Uhrzeit
10.00 – 16.00 Uhr

Rahmendaten
  • Dauer:Tagesseminar
  • Preis:40/30 EUR pro Seminar
  • Ort:Hamburg
  • Termin(e):07.10.2017
Fachbereich
Einzelseminare

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