1-jährige Weiterbildung Suchtberatung

Suchtberatung

Die Weiterbildung in Suchtberatung richtet sich an Personen, die
aufgrund Ihrer Ausbildung und ihres Arbeitsplatzes keine suchttherapeutische Anerkennung vom Rentenversicherungsträger  (DRV+GKV) erhalten können, also alle nicht zugelassenen Berufsgruppen für die DRV-anerkannte Suchtausbildung.
Dazu gehören Ergotherapeuten, Pädagogen, Erzieher, Sporttherapeuten, Kunsttherapeuten etc.,
Fachpersonal in suchttherapeutisch orientierten Einrichtungen und auch Personen , die sich im Bereich Sucht qualifizieren wollen.
Der Schwerpunkt der Weiterbildung liegt in der Vermittlung von Inhalten, Methoden und Techniken und Transfer in die Praxis mit Supervisionsanteilen während der Weiterbildung.

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Die erfahrungsorientierte Didaktik erfolgt auf der Grundlage ganzheitlicher humanistischer Verfahren und Methoden wie Gestalttherapie, Psychodrama, Gesprächsttherapie, Körpertherapie in einer Weise, dass sie mit den in den Einrichtungen vorhandenen psychodynamischen, systemischen und verhaltentherapeutischen Blickwinkeln kompatibel vermittelt werden.

Berufsfeldbezogene Selbsterfahrung
Situationsanlyse des Arbeitsfeldes, Differenzierung von Person und Funktion, Identität und Identifikation, Stellung im System, Übernahme von Verantwortung, Umgang mit Anerkennung und Abwertung, persönliches Wertesystem, Ethische Haltung,

Kommunikation- und Handlungskompetenz
Unterscheidung zwischen Beratung und Psychotherapie, Dialogische Vorgehensweisen, systemische Interventionen, gestaltorientierte Interventionen, Tiefungsebenen, systematische Schritte entwickeln, Phasen der Behandlung

Beziehungsgestaltung zwischen Therapeuten- Patienten
Therapiemotivation des Patienten, Entscheidungsprozesse des Therapeuten, Beziehungsgestaltung, Rolle als Suchttherapeut. Rolle des Patienten, Rolle des Therapeuten, Funktion und Aufgabe im System, Kontakt und Grenzen, Konflikte, Krisen,

Umgang mit Personen mit psychischen Störungen durch psychotrope Substanzen
Diagnosen, Behandlungsplan, situative, familiäre und lebensweltliche Zusammenhänge, Netzwerkbildung,
Resonanzen, Übertragung, Gegenübertragung, Atmosphären in gemeinsamen Situationen, Spaltungsphänomene des Klienten und/oder des Therapeuten, Parteinahme, Widerstand, Opfer-Täter-Sein,

Anwendung unterschiedlicher kreativer Medien

Kreative Medien nutzen, Selbsterfahrung mit Imagination bei kognitiver Umstrukturierung, Dialogstrategien, Stuhlarbeit, Kunsttherapeutische Ansätze, Rollenspiel, Psychodrama, unterschiedliche Formen der Aufstellung, Arbeit mit biografischer Darstellung, Lebenspanoramen, Transfer
in die Praxis, Leib- und Bewegungsarbeit, Formen der Meditation, Achtsamkeit, Formen der Entspannung und Entlastung

Konzepte der Gruppentherapie
Dynamik in Gruppen, Gruppenprozesse, Spaltungsphänomene, Stimmungen und Atmosphären, Bedeutung von Gruppenkohäsion, Übungen
und “Experimente” in der Gruppe, themenzentrierte und prozessorientierte Gruppenarbeit. Methoden und Didaktik der Gruppenarbeit

Umgang mit Grenzsituationen
Themen aus der Praxis, wie zum Beispiel Konflikte, Krisen, Rückfälle, Gewalt u.a., werden anhand von konkreten Situationen vorgestellt und praktisch dargestellt und theoretisch fundiert.

Die Struktur der Weiterbildung:

6 Seminare
Freitag: von  10.00 – 22.00 Uhr und
Samstag von 09.00 -18.00 Uhr statt.

Termin:  03.11.-04.11.2017

Ort:  Seminarhaus
Preis: 280 EUR  pro Seminar
Leitung: Britta Bech und Beatrice Havenstein

Rahmendaten
  • Dauer:6 Wochenenden
  • Preis:280 Euro pro Seminar
  • Ort:Seminarhaus
  • Termin(e):03.11.-04.11.2017
Fachbereich
Suchttherapie

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