Gestalt-Psychotherapie

Professionalisierung in Gestalt-Psychotherapie: Das vierte Ausbildungsjahr

Was braucht es, um Menschen in Krisen, inneren Konflikten und psychischen Belastungen wirklich zu begleiten – auch dann, wenn vertraute Bewältigungsmuster nicht mehr hilfreich sind?
Wie entsteht eine tragfähige therapeutische Beziehung – auch dort, wo es schwierig, widersprüchlich oder unklar wird?
Und woran erkenne ich als Therapeut*in, was im Prozess gerade wirklich geschieht – jenseits von Diagnose und Methode?

Die Ausbildung in Gestalttherapie richtet sich an Menschen, die Psychotherapie nicht als Anwendung eines Verfahrens verstehen, sondern als verantwortliche und beziehungsorientierte Praxis im Kontakt.

Was ist Gestalttherapie?

Gestalttherapie ist ein humanistisches Psychotherapieverfahren, das Erleben, Körper, Beziehung und Lebenskontext in den Mittelpunkt stellt.

Sie ist eine eigenständige psychotherapeutische Methode innerhalb der Humanistischen Psychologie.

Die Ausbildung am HIGW ist eine mehrjährige, berufsbegleitende Weiterbildung, die auf die eigenständige Anwendung von Gestalttherapie vorbereitet und sich an den Standards der Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie sowie der European Association for Gestalt Therapy und der European Association for Psychotherapy orientiert.

Ziel der Ausbildung

Ziel der Ausbildung ist es, Gestalttherapie verantwortungsvoll, differenziert und eigenständig anwenden zu können.

Dazu gehört:

  • therapeutische Prozesse wahrnehmen und verstehen
  • tragfähige therapeutische Beziehungen gestalten
  • mit unterschiedlichen psychischen Strukturen und Störungen arbeiten
  • Interventionen situationsangemessen entwickeln
  • eigene Reaktionen und Dynamiken im Prozess reflektieren

Die Ausbildung verbindet fachliche Qualifikation mit persönlicher Entwicklung. Beides ist für therapeutisches Arbeiten untrennbar.

Was Sie in der Ausbildung lernen

Die Ausbildung vermittelt grundlegende und vertiefte Kompetenzen für die therapeutische Praxis.

Dazu gehören unter anderem:

  • Wahrnehmung und Gestaltung von Kontaktprozessen
  • Arbeit mit Emotionen, inneren Konflikten und Beziehungsmustern
  • gestalttherapeutische Gesprächsführung und Intervention
  • Einsatz kreativer Medien und körperorientierter Verfahren
  • Diagnostik und Differenzierung psychischer Störungen
  • Umgang mit Krisen, Traumafolgestörungen und strukturellen Problematiken
  • Integration von Theorie, Praxis und Selbsterfahrung

Die Ausbildung ist durchgängig praxisbezogen und verbindet:

  • Selbsterfahrung
  • Übung
  • Supervision
  • reale therapeutische Praxis

Wie Gestalttherapie arbeitet

Gestalttherapie arbeitet mit einer Vielzahl von Methoden und Techniken.

Diese werden jedoch nicht schematisch angewendet, sondern entstehen aus der Wahrnehmung der konkreten Situation im therapeutischen Kontakt.

Intervention entwickelt sich aus:

  • Wahrnehmung
  • Beziehung
  • Situation

Das bedeutet:
Technik folgt dem Kontakt – nicht umgekehrt.

Therapie folgt keinem starren Ablauf, sondern entwickelt sich prozessorientiert im Hier und Jetzt.

Aufbau der Ausbildung

Die Ausbildung ist modular aufgebaut und kann über mehrere Jahre durchlaufen werden.

1.–3. Jahr – Grundlagen und professionelle Beratung

  • Entwicklung therapeutischer Haltung
  • Selbsterfahrung und Gruppenarbeit
  • Anwendung gestalttherapeutischer Methoden
  • erste eigenständige Arbeit in Beratung und Therapie
  • Supervision und Reflexion

Nach dem dritten Jahr ist ein berufsqualifizierender Abschluss möglich (Gestaltberater*in DVG).

  1. Jahr – Gestalttherapie (klinische Vertiefung)

Im vierten Jahr erfolgt die Spezialisierung auf therapeutische Arbeit im engeren Sinne.

Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Diagnostik psychischer Störungen
  • Arbeit mit Angst-, Zwangs- und affektiven Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen (z. B. narzisstische und Borderline-Strukturen)
  • Traumafolgestörungen und Dissoziation
  • Psychosen und deren therapeutische Einordnung
  • Integration von Forschung und Praxis

Parallel dazu erfolgt:

  • intensive Supervision
  • eigene Behandlungspraxis
  • Abschlussarbeit und Kolloquium

Damit wird die Grundlage für eigenständige therapeutische Tätigkeit geschaffen.

Voraussetzungen

Die Ausbildung richtet sich an Menschen mit:

  • einem abgeschlossenen Studium im sozialen, psychologischen, pädagogischen oder medizinischen Bereich
  • Berufserfahrung im Umgang mit Menschen
  • Bereitschaft zur Selbsterfahrung
  • persönlicher Eignung (Einstiegsseminar)

In begründeten Fällen sind Ausnahmeregelungen möglich.

Rechtlicher Rahmen und Anwendungsfelder

Gestalttherapie gehört in Deutschland nicht zu den von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannten Richtlinienverfahren.

Die Ausbildung ersetzt keine Approbationsausbildung nach dem Psychotherapeutengesetz. Eine eigenständige therapeutische Tätigkeit ist daher nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen möglich, insbesondere auf Grundlage des Heilpraktikergesetz (HeilprG) oder im Kontext bereits bestehender berufsrechtlicher Zulassungen.

Die Ausbildung am HIGW beinhaltet keine Vorbereitung auf die Überprüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPP). Für Teilnehmer*innen, die diesen Weg anstreben, besteht eine Kooperation mit einem externen Institut, das gezielt auf die amtsärztliche Überprüfung vorbereitet.

Unabhängig davon eröffnet die Ausbildung vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten, unter anderem:

  • in eigener Praxis mit Privatzahler*innen
  • im Rahmen von Beratung, Coaching und Supervision
  • in psychosozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern
  • in Beratungsstellen, Einrichtungen und Organisationen

Die konkrete berufliche Tätigkeit richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen und den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen.

Was die Ausbildung am HIGW besonders macht

Ein zentraler Schwerpunkt am HIGW liegt auf dem individuellen kreativen Ausdruck.

Therapeutische Prozesse werden nicht nur analysiert, sondern aktiv gestaltet – über Körper, Raum, Inszenierung und kreative Medien. Dadurch entstehen Erfahrungsräume, die über rein verbale Therapie deutlich hinausgehen.

Gleichzeitig orientiert sich die Arbeit konsequent am Supportgedanken von Lore Perls:
Therapeutische Entwicklung entsteht nicht durch Konfrontation allein, sondern durch eine tragfähige Verbindung von Unterstützung und Herausforderung.

Diese Verbindung aus kreativem Ausdruck und konsequentem Support prägt die Ausbildung am HIGW und unterscheidet sie deutlich von stärker kognitiv oder methodisch ausgerichteten Verfahren.

Für wen die Ausbildung geeignet ist

Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die therapeutisch mit anderen arbeiten wollen und bereit sind, sich selbst als Teil dieses Prozesses einzubeziehen.

Nicht geeignet ist die Ausbildung für Personen,
die Therapie primär als Anwendung von Methoden verstehen oder die eigene emotionale Beteiligung im therapeutischen Prozess vermeiden wollen.

Häufige Fragen

Kann ich nach der Ausbildung als Therapeut*in arbeiten?
Die Ausbildung vermittelt die fachlichen und praktischen Grundlagen für eigenständige therapeutische Arbeit im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen (Heilpraktikergesetz).

Wie viel Praxisanteil hat die Ausbildung?
Ein wesentlicher Teil der Ausbildung besteht aus eigener therapeutischer Praxis, Supervision und Selbsterfahrung. Von Beginn an wird regelmäßig in Triaden (Therapeutin, Klientin, Beobachter*in) gearbeitet.

Wie viel Theorie ist Teil der Ausbildung?
In der Gestalttherapie folgt die theoretische Einordnung der Erfahrung – nicht umgekehrt. Der Theorieanteil ist im Grundkurs geringer und nimmt mit zunehmender Professionalisierung zu. Jedes Ausbildungsjahr enthält Theorieseminare sowie begleitendes Literaturstudium.

Ist Gestalttherapie wissenschaftlich anerkannt?
Gestalttherapie ist international verbreitet und Gegenstand psychotherapeutischer Forschung. In Deutschland gehört sie derzeit nicht zu den sozialrechtlich anerkannten Richtlinienverfahren der gesetzlichen Krankenversicherung.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Je nach Abschluss zwischen drei und vier Jahren.

Was kostet die Ausbildung?
Die Kosten variieren je nach Umfang und Struktur. Genaue Informationen finden Sie in den jeweiligen Kursausschreibungen.

 

Gestalttherapie ist keine Sammlung von Techniken, die unabhängig von der Situation angewendet werden.

Sie ist eine Form von Psychotherapie, die aus Wahrnehmung, Beziehung und Erfahrung entsteht – und genau darin ihre Wirksamkeit entfaltet.

Die Ausbildung am HIGW bietet dafür einen strukturierten, intensiven und zugleich lebendigen Rahmen – für Menschen, die therapeutische Arbeit verantwortungsvoll und eigenständig gestalten wollen.

Alle Infos zu dieser Weiterbildung als Download (PDF).

Struktur der mehrjährigen Weiterbildung

Seminarinhalte im Grundkurs Gestalttherapie
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung: Umgang mit Gefühlen und Atmosphären sowie Einsatz gestalttherapeutischer Prozessfragetechniken.
  • Kreative Medien: Erfahrungsorientierte Anwendung von Farbe, Ton, Masken, Seilen, Steinen und anderen Materialien – gestaltorientiert bearbeitet.
  • Imaginations- und Achtsamkeitstechniken: Entspannung, Zentrierung und Förderung der Körperwahrnehmung.
  • Leiborientierte Gestaltarbeit: Grundlagen von Leibbewusstsein und Bewegungserfahrung, Arbeit mit Körperbildern und gezielte gestaltorientierte Interventionen.
  • Lebensthemen und Gestaltexperimente: Inszenierungstechniken, Arbeit mit Lebensszenen und Theaterspiel.
  • Gesprächsführung und Kommunikation: Gestaltorientierte Gesprächstechniken, nonverbale Kommunikation, Begleitung regressiver Prozesse, Entwicklung von Resonanzfähigkeit.
  • Theorie der Gestalttherapie: Grundlagen wie das Organismusmodell, Gestaltpsychologie, Phänomenologie, Kontakt und Grenzen, Bewältigungsstrategien, Vordergrund und Hintergrund, Prägnanz.
  • Prozessanalyse und Feedback: Entwicklungs- und Prozessanalyse, Sharing, Feedback und Screening.

Abschluss:

  • Testat und Kolloquium: Offizielle Anerkennung des Grundkurses Gestalttherapie.

Professionalisierung im zweiten Ausbildungsjahr

Im zweiten Jahr steht die Vertiefung und Professionalisierung der gestaltorientierten Arbeit im Fokus. Die Teilnehmenden üben, die Grundlagen der Gestalttherapie innerhalb der Ausbildungsgruppe anzuwenden, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Schwerpunkte:

  • Erlebnisaktivierende Methoden: Beratung mit individuellen und feldorientierten Perspektiven.
  • Identitätsentwicklung: Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen, persönlicher Identitätsentwicklung sowie gemeinsamen Dynamiken in Beratung und Therapie.
  • Konfliktbegleitung: Interventionsstrategien, Beziehungsklärung und Berücksichtigung von Feld, Situation und sozialem Kontext.
  • Körper- und Bewegungskommunikation: Leiblicher Ausdruck, Dynamiken, Reizempfänglichkeit und Zuwendbarkeit.
  • Lebenslinien und Zukunftsprojektionen: Arbeit mit Lebenspanoramen, Themen und möglichen Zukunftsbildern.
  • Kreative Methoden: Psychodrama, Rollenspiel, Theatertherapie sowie Gestaltarbeit mit Märchen und Träumen.
  • Theorie der Gestalttherapie: Vertiefung philosophischer und theoretischer Grundlagen, gestalttheoretische und phänomenologische Erklärungsmodelle sowie Abgrenzung zu anderen Verfahren.

Dieses Jahr bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten zu professionalisieren und noch tiefer in die gestaltorientierte Arbeit einzutauchen.


Professionalisierung und Abschluss im dritten Ausbildungsjahr

Im dritten Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Professionalisierung im Umgang mit diagnostischen Perspektiven und dem sicheren Begleiten schwieriger Situationen. Die Teilnehmenden sammeln erste Praxiserfahrungen in der Beratung von Klient*innen und in der Begleitung therapeutischer Prozesse.

Schwerpunkte:

  • Beziehung und dialogische Haltung: Ethische Grundsätze, Resonanzen im Kontakt und ihre Nutzung in Beratung und Therapie.
  • Diagnostik und Planung: Prozess- und situationsorientierte Diagnostik, Erstgespräch, Behandlungsplan, Entwicklungstheorie sowie Grundlagen der Neurobiologie und Bindungstheorie.
  • Krisenintervention: Umgang mit Krisensituationen, Aktivierung von Ressourcen, Distanzierungstechniken, Stabilität und Selbstfürsorge.
  • Indikationen und spezifische Ansätze: Feldspezifische Methoden, z. B. bei Sucht, sowie gestaltorientierte Interventionen für Paare und Familien.
  • Arbeit mit Gruppen: Theorie und Praxis von Gruppentherapie, Selbsterfahrungs- und Lerngruppen; prozess- und zielorientiertes Leiten von Gruppen.
  • Kritische Situationen: Umgang mit schwierigen Diagnosen und Herausforderungen in Beratung und Therapie.
  • Vielfalt der Methoden: Einsatz unterschiedlicher Medien, Nutzung von Aufstellungen und Themenseminare mit Fachtrainer*innen aus anderen Bereichen.
  • Reflexion und Perspektiven: Persönlicher Entwicklungsprozess, Anwendung des Gestaltansatzes im Berufsfeld, Kompetenzprofil und Entwicklung neuer Perspektiven.
  • Theorie: Gestalttherapeutisches Handlungsmodell, Neue Phänomenologie, Leibtheorie, Themenstrukturierung und diagnostische Grundlagen im Zusammenspiel von Theorie und Praxis.

Abschluss:

  • Zertifikat: Gestaltberater*in/Soziotherapeut*in (Kolloquium).
  • Anerkennung: Die Ausbildung in Gestaltberatung ist durch die DVG anerkannt, die Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB) ist.

Dieses Ausbildungsjahr schließt die Weiterbildung mit einem umfassenden Kompetenzprofil ab, das Sie optimal auf die professionelle Arbeit in Beratung und Therapie vorbereitet.


Seminarinhalte im vierten Ausbildungsjahr

  • Diagnostik psychischer Störungen: Einführung in Klassifikationssysteme, Anamnese, Befund und Diagnose aus gestalttherapeutischer, heilpraktischer und klinischer Perspektive.
  • Neurosen: Angst-, Zwangs- und somatoforme Störungen; Abgrenzung von Neurosen und Psychosen; Phänomenologie, Diagnostik, Differentialdiagnostik und gestalttherapeutische Ansätze.
  • Narzissmus: Persönlichkeitsentwicklung, Phänomenologie und Diagnostik; gestalttherapeutische Ansätze zu Narzissmus und Essstörungen.
  • Borderline und strukturelle Störungen: Phänomenologie, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten emotional-instabiler Persönlichkeitsstörungen; Exkurs Suchtproblematik.
  • Traumafolgestörungen: Trauma Typ I und II, Diagnostik und therapeutische Ansätze, Dissoziationsspektrum und Gestalttherapie.
  • Affektive Störungen: Depression und Manie; Diagnostik, somatische Symptomatik und therapeutische Modelle.
  • Psychosen: Schizophrenien und wahnhafte Störungen; Diagnostik, Differentialdiagnostik und gestalttherapeutische Grenzen; Exkurs Pharmakologie.
  • Forschung und Praxis: Umgang mit quantitativen und qualitativen gestalttherapeutischen Forschungsergebnissen und deren Integration in das Praxisfeld.
  • Abschlussseminar: Reflexion der Ausbildung, Entwicklung beruflicher Perspektiven und Netzwerkbildung.

Abschluss:

  • Zertifikat: Gestalttherapeut*in DVG, EAGT, EAP (Kolloquium).
  • Anerkennung: Der Abschluss erfüllt nationale und europäische Standards der Gestalttherapie und bereitet Sie umfassend auf die professionelle Ausübung der Gestalt-Psychotherapie vor.

Struktur der Weiterbildung

1. Jahr (Grundkurs Gestaltorientierte Arbeitsweisen)

  • 1 Einstiegsseminar
  • 7 Wochenendseminare
  • 1 Wochenseminar
  • 8 Regionaltreffen

2. Jahr

  • 7 Wochenendseminare
  • 1 Wochenseminar
  • 8 Regionaltreffen

3. Jahr (Gestaltberater*in)

  • 7 Wochenendseminare
  • 1 Wochenseminar
  • 8 Regionaltreffen

Begleitend zur Weiterbildung in der Gruppe sind folgende Einzel- und Kleingruppenmodule für das Zertifikat Gestaltberater*in zu absolvieren:

  • 50 Std. Lehrtherapie (werden für das 4. Jahr anerkannt) oder
  • 50 Std. Nachweis über Gestalttherapie/Selbsterfahrung nur gültig für den Beraterabschluss
  • 40 Std. Supervision (Kleingruppe)
  • 15 Std. Blocksupervision (1 WE)
  • 115 Std. berufsfeldbezogene Beratung als Praxisnachweis
  • Kolloquium
  • Hausarbeit

4. Jahr (Gestalttherapeut*in)

  • 8 Wochenendseminare
  • 8 Regionaltreffen

Begleitend zur Weiterbildung in der Gruppe sind insgesamt folgende Einzel- und Kleingruppenmodule für das Zertifikat Gestalttherapeut*in DVG zu absolvieren:

  • 80 Std. Gestaltlehrtherapie
  • 105 Std. Supervision (Kleingruppe)
  • 45 Std. Blocksupervision (3 WE)
  • 400 Std. Behandlungspraxis mit Klienten
  • 50 Std. Nachweis fachorientierter Aus- und Fortbildung
  • Kolloquium
  • Abschlussarbeit

Im 4. Jahr der Ausbildung werden schwerpunktmäßig praxisorientierte Theorie, Handlungskonzepte und Diagnostik für die ambulante und klinische Praxis (Psychopathologie) vermittelt.
Diese beinhalten daher auch grundlegende Kenntnisse für die Überprüfung zum Heilpraktiker, eingeschränkt für Psychotherapie.

Mit der Zertifizierung sind die Aufnahmekriterien für die DVG und EAGT/EAP erfüllt. Sie können über das HIGW das ECP-Zertifikat beantragen.

Rahmendaten
  • Dauer:4 Jahre
  • Preis:215,00 EUR mtl.
  • Ort:Seminarhaus und Hamburg
  • Termin(e):21.08. - 23.08.2026
  • Zertifizierung:DVG, EAGT, EAP

Verwandte Weiterbildungen

Guten Tag, vom 13.07. bis 31.07.2026 befindet sich das HIGW im Betriebsurlaub.

Ab dem 03.08.2026 sind wir wieder für Sie erreichbar.

Danke für Ihr Verständnis und freundliche Grüße,

HIGW-Team

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