Trauma-Pädagogik

Das Mitgefühl stärken und die Reflexion im Blick:

„Wer zu den Köpfen redet, muss viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut. Wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.“ (Ludwig Börne)

In dieser Weiterbildung gibt es einen Input zum Thema Trauma und wir setzen uns mit den Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen auseinander.
Bei der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrungen ist es gut ein Grundlagenwissen zum Thema Trauma und Traumapädagogik zu haben. Welche Möglichkeiten des Stabilisierens gibt es und wie kann eine Beziehungsgestaltung gut gelingen.
Das Trauma stellt auch für den Körper eine große Herausforderung dar, die einhergeht mit verschiedenen nervalen, muskulären, bindegewebigen und organischen Reaktionsweisen. Der Körper ist bemüht das Trauma entweder selbst zu regulieren und zu verstoffwechseln oder es in seinem System einzubauen und abzukapseln. Dieser Prozess kann problemlos oder aber mit sehr vielen Einschränkungen und Missempfindungen einhergehen, wobei der Körper eine Art Gewebeerinnerung entstehen lässt.
Auch dies wird praktisch in dieser Fortbildung vermittelt und Sie nehmen auf verschiedenen Ebenen Anregungen und Techniken für Ihren Alltag mit.

Inhalte
• Was ist ein Trauma
• Wodurch wird ein Trauma ausgelöst
• Was passiert beim Trauma im Gehirn
• Was ist eine Notfallreaktion
• Das Hier und Jetzt
• Welche traumaspezifischen Diagnosen gibt es?
• Auswirkung der traumatischen Erfahrung
• Trauma und Körper
• Reorientierung bei Flashback
• Beziehungsgestaltung mit traumatisierten Menschen

Referenten:
Andreas Guhl, selbständiger Physiotherapeut mit Schwerpunkt psychosomatische Körperarbeit, Heilpraktiker für Physiotherapie und traumapädagogischer Fachberater

Susanne Beucher, Making Better Changes, Change Managerin, Supervisorin, traumapädagogische Fachberaterin

Rahmendaten
  • Dauer:
  • Preis:120 EUR
  • Ort:Hamburg
  • Termin(e):Termine finden nach Absprache statt
Fachbereich
Einzelseminare

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